Die Satzung


§ 1 - Begriff, Name, Sitz

Der Traditionskreis Raketenartilleriebataillon 32/Begleitbatterie 3 e.V. ist der auf freiwilliger Grundlage beruhende Zusammenschluss von ehemaligen Angehörigen/ Soldaten und zivilen Mitarbeitern sowie Freunden des Raketenartilleriebataillons 32 und der Begleitbatterie 3 und hat seinen Sitz in Nienburg/Weser

§ 2 - Zweck und Aufgaben

Der Traditionskreis bezweckt die Pflege und Vertiefung der Kameradschaft zwischen den Mitgliedern und die Erhaltung der Tradition des Raketenartilleriebataillons 32 und der Begleitbatterie 3. Darüber hinaus soll die gegenseitige Hilfeleistung der Mitglieder gefördert werden.

§ 3 - Mitgliedschaft

Mitglieder des Traditionskreises können alle ehemaligen Angehörigen (Soldaten/zivile Mitarbeiter) des Raketenartilleriebataillons 32/ der Begleitbatterie 3 sowie deren Ehefrauen und Freunde des Bataillons/ der Batterie werden.

§ 4 - Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird erworben -indem das jeweilige Mitglied der Vorläufervereinigung des eingetragenen Vereins seine Zustimmung zu der Zugehörigkeit zu diesem neuen Verein kundtut oder -durch schriftlichen Antrag gegenüber dem Vorstand. Über die Aufnahme auf Antrag entscheidet der Vorstand.

§ 5 - Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten jeweils zum Schluß des Geschäftsjahres.
  2. durch Tod des Mitglieds
  3. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes in Fällen, in denen das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung den Jahresbeitrag nicht gezahlt hat oder das Verhalten des Mitglieds geeignet ist, das Ansehen des Traditionskreises herabzusetzen oder die Integrität seiner Mitglieder zu beeinträchtigen. Vor der Beschlussfassung gemäß § 5 Abs.3 ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich gegenüber dem Vorstand zu äußern. Ein Ausschluss ist nur wirksam, wenn er vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit nach der Anhörung getroffen wurde. Er ist dem Mitglied bekannt zu geben.

§ 6 – Mitgliedsbeiträge,-Leistungen

Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung des Jahresbeitrags. Die Höhe des Jahresmitgliedsbeitrags wird durch die Mitgliederversammlung für das jeweils folgende Jahr festgelegt. Er ist bis zum 31.03. des Jahres zu zahlen. Soweit Leistungen des Traditionskreises (z.B. Veranstaltungen) in Anspruch genommen werden, sind die betreffenden Mitglieder verpflichtet, die hierfür vom Vorstand festgesetzten Zahlungen zeitgerecht zu leisten.

§ 7 – Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder wirken an der Willensbildung des Traditionskreises in der Mitgliederversammlung mit. Jedes Mitglied kann sich außerdem mit Anregungen und Vorschlägen an den Vorstand wenden und die Aufnahme eines Punktes in die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung beantragen.

§ 8 - Organe

Die Organe des Traditionskreises sind: - die Mitgliederversammlung -der Vorstand. Die Mitgliedschaft zu einem Organ ist ein Ehrenamt. Eine Vergütung wird nicht gewährt. Auslagen werden nach den Bestimmungen der Finanzordnung des Landes Niedersachsen erstattet.

§ 9 - Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Traditionskreises. Sie ist durch den Vorstand jährlich, spätestens 1 Monat vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.
  2. Die Tagesordnung hat mindestens folgende Punkte zu enthalten:
    a. Bericht des Vorstands über das abgelaufene Jahr.
    b. Bericht des Schatzmeisters über Einnahmen, Ausgaben und den Kassenbestand.
    c. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
    d. Beschlussfassung über den Mitgliedsbeitrag für das kommende Jahr.
    e. Wahlen (soweit anstehend).
    f. Beschlussfassung überwesentliche Vorhaben oder Ausgaben.
  3. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 1. Stellvertreter und bei dessen Verhinderung durch den 2. Stellvertreter geleitet. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.
  4. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Traditionskreises erfordern die Zustimmung von 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen oder die Auflösung des Traditionskreises müssen mit der Einladung in der Tagesordnung angekündigt werden.
  5. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem/der Protokollführer/in und dem/der Vorsitzenden zu unterschreiben ist. Einwendungen gegen Form oder Inhalt der Niederschrift werden von der folgenden Mitgliederversammlung entschieden.

§ 10 - Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat über grundsätzliche Angelegenheiten des Traditionskreises zu beschließen. Ihr obliegt insbesondere:

  1. die Genehmigung der Niederschrift über die vorangegangene Mitgliederversammlung.
  2. die Entgegennahme der Berichte des Vorstands und der Kassenprüfer/innen.
  3. die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer/ innen.
  4. die Entlastung des Vorstands.
  5. die Bestimmung der Beitragssätze für das kommende Jahr.
  6. die Beschlussfassung über Anträge, Vorschläge des Vorstandes, Satzungsangelegenheiten oder über die Auflösung des Traditionskreises. Jedes anwesende Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine nicht übertragbare Stimme.

§ 11 Der Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus:
    a. der/dem 1. Vorsitzenden,
    b. der/dem 2. Vorsitzenden
    c. der/dem 3. Vorsitzenden
    d. dem/der Schatzmeister/in
    e. dem /der Obmann/-frau für Organisation
    f. dem/der Schriftführer/in
  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
    a. der/die 1. Vorsitzende
    b. der/die 2. Vorsitzende
    c. der/die Schatzmeister/-in. Der Verein wird nach außen durch zwei dieser Mitglieder gemeinsam vertreten, worunter jeweils der/ die 1. oder 2. Vorsitzende sein muss
  3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl - auch mehrmalige - ist zulässig.
  4. Der jeweilige Vorstand bleibt bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt, selbst wenn hierbei die Amtsdauer von zwei Jahren überschritten wird.

§ 12 - Aufgaben des Vorstands

  1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Traditionskreises nach den Bestimmungen der Satzung und unter Berücksichtigung der Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
  2. Der Vorstand führt über Einnahmen und Ausgaben Buch.
  3. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet sie.
  4. Er beschließt die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern gem. § 4 und 5. 5. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die durch die Mitgliederversammlung genehmigt werden muss. Schlussbestimmungen.

§ 13 - Die Kassenprüfer/innen

Drei Kassenprüfer/innen werden für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zweimal zulässig. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Die Rechnungslegung des Traditionskreises wird nach Jahresabschluss durch mindestens zwei Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Rechnungslegung die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder. Zusätzlich können weitere Prüfungen durch mindestens zwei Rechnungsprüfer angesetzt werden.

§ 14 - Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 15 - Erlöschen der Vermögensansprüche

Ausgeschiedenen und ausgeschlossenen Mitgliedern steht ein Anspruch aus dem Vermögen des Traditionskreises nicht zu.

§ 16 - Auflösung

  1. Die Auflösung des Traditionskreises kann nur auf einer besonders einberufenen Mitgliederversammlung mit zwei Dritteln Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der 1. Vorsitzende oder - bei dessen Verhinderung der 1.Stellvertretende Vorsitzende oder - auch bei dessen Verhinderung der 2.Stellvertretende Vorsitzende allein Vertretungsberechtigter Liquidator.
  2. Bei Auflösung des Traditionskreises fällt das nach Abdeckung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen dem Soldatenhilfswerk zu.

§ 17 - Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung und nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Nienburg/Weser, den  22.10.2005